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Wo gibt es ähnliche Projekte?

Marianne Bechhaus-Gerst ist Afrikanistik, Historikerin und Kulturwissenschaftlerin. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit der deutschen Kolonialvergangenheit, insbesondere mit der Kolonialvergangenheit Kölns und der Geschichte Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland und mit der afrikanisch-deutschen Begegnungsgeschichte. Sie ist die Initiatorin von Köln Postkolonial und hat gemeinsam mit den Studierenden eine Ausstellung zum Thema Köln und Kolonialismus im Kölnischen Stadtmuseum erarbeitet.

Weitere Informationen: www.kopfwelten.org

Serge Palasie (M.A. Afrikanistik) ist Fachpromotor für Flucht, Migration und Entwicklung beim Eine Welt Netz NRW. Er befasst sich mit der transatlantischen Umverteilungsgeschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart. Diese Geschichte, die durch den transatlantischen Versklavungshandel und Kolonialismus geprägt ist, muss in einem Deutschland, das sich im eigenen Interesse von der Idee einer ethnisch homogenen Nation verabschieden sollte, zunehmend berücksichtigt werden, wenn es um Themen wie Rassismus, unfaire globale Handelbeziehungen, Klimaungerechtigkeit oder Entwicklungspolitik geht.

Kontakt: serge.palasie@eine-welt-netz-nrw.de

Video: https://www.youtube.com/watch?v=fsAzSy6HHSE

Broschüre „Sichert(e) sich unser Land Platz an der Sonne?“

Decolonize Cologne ist ein Zusammenschluss der Kölner Historikerinnen Azziza B. Malanda, Bebero Lehmann und Merle Bode. In Köln bieten wir kolonialkritische Stadtteilführungen an, um im öffentlichen Raum über die deutsche Kolonialvergangenheit und deren Kontinuitäten in unserer Gesellschaft und in unseren Köpfen zu sprechen. Unser kritischer Ansatz möchte die hegemoniale deutsche Geschichtsschreibung beleuchten: Aus welcher Perspektive wird Geschichte erzählt, wessen Stimmen werden gehört und welche nicht, an was und wen wird erinnert? Dabei nehmen wir einen Perspektivwechsel vor und rücken Geschichte(n) von anti-kolonialem Widerstand, die Perspektiven Schwarzer und People of Color sowie Schwarzen, weißen Frauen* und Women of Color als Akteurinnen in den Vordergrund. Dabei geht es nicht nur um gesellschaftliche Strukturen, die wirtschaftlich, politisch, kulturell wirken, sondern auch um uns selbst: Welche Geschichten und Verbindungen haben wir zu Kolonialismus, mit welchen Bildern/Ideen sind wir aufgewachsen, welche Rollen haben unsere Familien gespielt?

Kontakt: info@decolonize-cologne.de

Facebook: www.facebook.com/DecolonizeCologne/

Instagram: www.instagram.com/decolonizecologne/

Webseite: https://decolonize-cologne.de/

„DU erinnern“ gemeinsam mit jungen Duisburger*innen engagiert sich für die Aufarbeitung kolonialbelasteter Straßennamen in der sogenannten „Afrikasiedlung“ im Duisburger Stadtteil Buchholz.

https://instagram.com/wegmitdemluegenfritz?igshid=qpyu1pwoeh8

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