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Deutschlandweit gibt es zahlreiche Initiativen, die sich für die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte einsetzten und auf die koloniale Kontinuitäten aufmerksam machen. Folgend findest du uns bekannte Initiativen nach Städten sortiert.

Aachen

Aachen Postkolonial

Augsburg

Augsburg Postkolonial – Decolonize Yourself

Berlin

Berlin Postkolonial

Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel (LEO)

Tear this down

Hier gibt es die Möglichkeit, Orte, die einen kolonialen Bezug haben, zu melden und darauf aufmerksam zu machen:

Webseite: https://www.tearthisdown.com/de/

Bonn

Bonn Postkolonial

Bremen

Decolonize Bremen

Dortmund

Dortmund postkolonial

Duisburg

DU erinnern

„DU erinnern“ gemeinsam mit jungen Duisburger*innen engagiert sich für die Aufarbeitung kolonialbelasteter Straßennamen in der sogenannten „Afrikasiedlung“ im Duisburger Stadtteil Buchholz.

Instagramhttps://instagram.com/wegmitdemluegenfritz

Düsseldorf

Koloniale Verbindungen Düsseldorf / Dschang – Rheinland / Grasland Deutschland / Kamerun

Düsseldorf postkolonial

Erfurt

Essen

Auf den Spuren des Kolonialismus in Essen

Frankfurt

Frankfurt Postkolonial

Freiburg

Freiburg Postkolonial

Hamburg

Hamburg Postkolonial

Kassel

Kassel Postkolonial

Koblenz

Koblenz Postkolonial

Köln

Köln Postkolonial

Marianne Bechhaus-Gerst ist Afrikanistik, Historikerin und Kulturwissenschaftlerin. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit der deutschen Kolonialvergangenheit, insbesondere mit der Kolonialvergangenheit Kölns und der Geschichte Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland und mit der afrikanisch-deutschen Begegnungsgeschichte. Sie ist die Initiatorin von Köln Postkolonial und hat gemeinsam mit den Studierenden eine Ausstellung zum Thema Köln und Kolonialismus im Kölnischen Stadtmuseum erarbeitet.

Webseite: www.kopfwelten.org

Serge Palasie

Serge Palasie (M.A. Afrikanistik) ist Fachpromotor für Flucht, Migration und Entwicklung beim Eine Welt Netz NRW. Er befasst sich mit der transatlantischen Umverteilungsgeschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart. Diese Geschichte, die durch den transatlantischen Versklavungshandel und Kolonialismus geprägt ist, muss in einem Deutschland, das sich im eigenen Interesse von der Idee einer ethnisch homogenen Nation verabschieden sollte, zunehmend berücksichtigt werden, wenn es um Themen wie Rassismus, unfaire globale Handelbeziehungen, Klimaungerechtigkeit oder Entwicklungspolitik geht.

Kontakt: serge.palasie@eine-welt-netz-nrw.de
Video: Koloniale Spuren in Köln
Broschüre„Sichert(e) sich unser Land Platz an der Sonne?“

Decolonize Cologne

Decolonize Cologne ist ein Zusammenschluss der Kölner Historikerinnen Azziza B. Malanda, Bebero Lehmann und Merle Bode. In Köln bieten wir kolonialkritische Stadtteilführungen an, um im öffentlichen Raum über die deutsche Kolonialvergangenheit und deren Kontinuitäten in unserer Gesellschaft und in unseren Köpfen zu sprechen. Unser kritischer Ansatz möchte die hegemoniale deutsche Geschichtsschreibung beleuchten: Aus welcher Perspektive wird Geschichte erzählt, wessen Stimmen werden gehört und welche nicht, an was und wen wird erinnert? Dabei nehmen wir einen Perspektivwechsel vor und rücken Geschichte(n) von anti-kolonialem Widerstand, die Perspektiven Schwarzer und People of Color sowie Schwarzen, weißen Frauen* und Women of Color als Akteurinnen in den Vordergrund. Dabei geht es nicht nur um gesellschaftliche Strukturen, die wirtschaftlich, politisch, kulturell wirken, sondern auch um uns selbst: Welche Geschichten und Verbindungen haben wir zu Kolonialismus, mit welchen Bildern/Ideen sind wir aufgewachsen, welche Rollen haben unsere Familien gespielt?

Kontaktinfo@decolonize-cologne.de
Facebookwww.facebook.com/DecolonizeCologne/
Instagramwww.instagram.com/decolonizecologne/
Webseitehttps://decolonize-cologne.de/

Initiative Völkermord Erinnern

Forum Decolonizing Academia

Leipzig

Leipzig Postkolonial

Münster